Telemedizin - Willkommen bei der BTA - Zentrum für eHealth und Medizintelematik

Die Bayerische Telemedallianz (BTA), gegründet im Juli 2012 in Ingolstadt, fungiert als landesweiter Ansprechpartner für alle Aktivitäten im Bereich Telemedizin, eHealth und Gesundheitstelematik und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert.
Als neutrale Kompetenzplattform initiiert, koordiniert und vernetzt die BTA telemedizinische Initiativen und Projekte in Bayern.

Patienten stellen sich vor
BTA News
Monatlich erfahren Sie hier, wie
die Telemedizin Anwender unterstützt.

Thema: Telemedizinische Beratung

Patienten stellen sich vor

Dieter ist 47 Jahre alt und aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen seines Arbeitgebers vor einigen Monaten mit seiner gesamten Familie in die Schweiz gezogen. Da es seiner Tochter Emilie kürzlich nicht gut ging, lernte er einen Service kennen, den er so bisher nicht aus Deutschland kannte: ...

Erfahren Sie mehr

  23.09.16: Gesundheits-Apps - Die Selbstvermessung des eigenen Ichs

22.09.16: Erste Ergebnisse des Projekts "Mobiles Tele-Augenkonsil" veröffentlicht

22.09.16: Neue Studie: Deutsche Krankenhäuser kommen beim Thema Digitalisierung nur langsam voran

22.09.16: Digitales Gesundheitsnetzwerk will Versorgung optimieren

22.09.16: Informationen aus dem Internet - Rat von Dr. Google

21.09.16: Digital Health: "Krebspatienten ist Datenschutz unwichtig"

Weitere News

16.08.2016: Telemedizin statt Arztbesuch

Patienten sollen künftig auch per Video-Anruf von Ärzten behandelt werden können. In der Schweiz wird die „Telemedizin“ bereits seit Jahren praktiziert. In Deutschland soll ein Pilotprojekt starten.
Sehen Sie hier den Videobeitrag in der ZDF Mediathek:
www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2813496/ZDF-heute-Sendung-vom-16.-August-2016?setTime=873.096#/beitrag/video/2814008/Telemedizin-statt-Arztbesuch


Der Gesundheitspolitische Arbeitskreis der CSU (GPA) besucht den Showroom.Telemedizin.Bayern

Am 29.07.2016 tagte der GPA im Rahmen einer außerordentlichen Landesvorstandssitzung im Showroom.Telemedizin.Bayern der Bayerischen TelemedAllianz.
Bei dieser Gelegenheit berichtete Geschäftsführer der BTA, Dr. med. Siegfried Jedamzik, über die Aktivitäten der Bayerischen TelemedAllianz, bayerische Projekte im Bereich der Gesundheitstelematik sowie zukünftige Vorhaben. Im Anschluss an diesen Vortrag folgte eine gemeinsame Besichtigung des Showrooms, in welcher den Teilnehmern anhand praktischer Demonstrationen die verschiedenen Einsatzbereiche gesundheitstelematischer Anwendungen vorgestellt wurden.

Besonders haben wir uns über die Teilnahme von Frau Christine Haderthauer und Frau Christa Stewens gefreut, wodurch gleich zwei Staatsministerinnen a. D. im Showroom begrüßt werden konnten. ​


Der Gesundheitspolitische Arbeitskreis der CSU (GPA) besucht den Showroom.Telemedizin.Bayern ​am 29. Juli 2016

Für den Notfall gerüstet

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Wird jetzt auch das Gesundheitswesen "4.0"?

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Fernbehandlung - was kommt da auf uns zu?

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Lesen Sie hier die Artikel von Dr. med. Christoph Götz, Leiter Gesundheitstelematik (KVB)


Neue Internetplattform für News zu Telemedizin, Gesundheit und Pflege

Wer sich im Internet über die aktuellsten Nachrichten rund um Telemedizin sowie Gesundheit und Pflege im Allgemeinen informieren will, kann dafür ab sofort eine neue Plattform nutzen:
das GesundheitsPortal.Bayern
Geschäftsführer Dr. med. Siegfried Jedamzik erklärt die Idee hinter dem neuen Internetangebot: „Das Gesundheitswesen ist ein äußerst dynamischer Markt. Speziell im eHealth-Bereich gibt es nahezu täglich neue Angebote. Daneben werden dank neuer Forschungs-ergebnisse laufend innovative Behandlungsmethoden entwickelt. All diese Neuigkeiten wollen wir auf dem GesundheitsPortal.Bayern gebündelt und übersichtlich präsentieren.“

GesundheitsPortal.Bayern

                http://gesundheitsportal.bayern

Stimmen zu Telemedizin und eHealth

Mit einem Klick auf die einzelnen Foto erfahren Sie, wie verschiedene Experten aus dem Gesundheitswesen die Rolle von Telemedizin und eHealth bewerten.

Dominik Walter Luca Christel Marcus Kremers Simon Weiss Prof. Dr. Markus Stoffel Marcus Beck
Adrian Schmid Prof. Dr. Volker Amelung Stefan Seyler Marie Dorow, M.Sc. Psych. Kerstin Tschuck Prof. Dr. iur. Dr. med. Alexander P. F. Ehlers
Dr. Florian Weiß
Prof. Dr. rer. pol. Andreas Beivers
Studiendekan Management und Ökonomie im Gesundheitswesen (B.A.)
Studiendekan Health Economics (B.A.)
Studiendekan Management im Gesundheitswesen und Gesundheitsökonomie (M.A.)
der Business School an der Hochschule Fresenius in München

"Der geodemographische wie auch der sozioökonomische Wandel wird die Gesundheitsversorgung in Deutschland auf den Kopf stellen.
Patientinnen und Patienten, zunehmend aus verschiedenen Kultur- und Sprachkreisen, werden an anderen, v.a. urbaneren Orten als
heute leben und andere Anforderungen an das Gesundheitswesen stellen. Um die zukünftigen Anforderungen erfüllen zu können, muss
das Bermudadreieck von „Ergebnisqualität, Erreichbarkeit und Finanzierbarkeit“ durchquert werden. Telemedizin und E-Health sind
vor diesem Hintergrund und auch aufgrund der zunehmend knapper werdenden Ressource „Fachpersonal“ eine der ganz entscheidenden
Säulen, die unser Gesundheitswesen von Morgen tragen werden und die Versorgung für alle verbessern können."

Dr. Uwe Engelmann
Geschäftsführender Gesellschafter CHILI GmbH

"Die intersektorale Kommunikation aller am Behandlungsprozess Beteiligten ist heute eine Schlüsselfunktion für die Qualität
der medizinischen Versorgung und den Erfolg medizinischer Einrichtungen.
Die CHILI GmbH unterstützt die Einrichtungen dabei mit Lösungen, die vor allem auch den Austausch medizinischer Bilder und
andere multimedialer Daten ermöglichen."

Dr. med. Franz-Joseph Bartmann
Vorsitzender des Ausschusses Telematik der Bundesärztekammer
Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein

"Move the idea not the patient! Dieses Prinzip bedeutet Versorgungssicherheit und Versorgungsgerechtigkeit für viele Menschen im Lande, die
ansonsten in Zukunft Nachteile in der medizinischen Versorgung wegen mangelnder ärztlicher Präsenz und/oder Expertise in Kauf nehmen müssten."

Prof. Dr. Horst Kunhardt
Technische Hochschule Deggendorf
Vizepräsident für den Bereich Gesundheit

"Der weitere Einsatz eHealth und Telemedizin wird auf Basis des neuen eHealth-Gesetzes die Prozesse in unserem Gesundheitssystem nachhaltig
verändern. War der bisherige Einsatz von Pilotprojekten und regional begrenzten Initiativen gekennzeichnet, so können sich nun sich neue
flächendeckende Verfahren etablieren. Die Harmonisierung der Schnittstellen und die Zusammenarbeit der Anbieter bieten große Chancen.

eHealth und Telemedizin bieten auch Chancen im Bereich der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung. Der Einsatz dieser Technologie im
Bereich des Austauschs von Informationen über ausländische Patienten, oder im Krisen- und Katastrophenfall, ist längst über Pilotprojekte
hinausgekommen und bereits geübte Praxis. Als langjähriger CIO eines großem Klinikums kann ich den Nutzen von eHealth nur unterstreichen.

Die BTA liefert dazu wertvolle Netzwerkarbeit und bringt die verschiedenen Parteien immer wieder zusammen. Die Technische Hochschule Deggendorf
unterstützt diese Initiativen mit Studienprogrammen, wie z.B. dem Master Medical Informatics und Forschungsinitiativen."

Dr. Michael John
Stv. Leiter Kompetenzzentrum E-HEALTH
Platforms and Solutions for Connected Healthcare
Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS

„Um mittelfristig Telemedizin-Anwendungen für die breite Nutzung einzuführen sind benutzerzentrierte Entwicklungsprozesse maßgebend.
In unserem Projekt MyRehab haben wir von Anfang an die Benutzer in die Entwicklung eingebunden. Die jetzigen Pilotierungen unserer
Therapie-Plattform MeineReha® mit der AOK NordWest und der Deutschen Rentenversicherung zeigen uns, das wir richtig vorgegangen sind.
In den nächsten Schritten wollen wir auf wissenschaftlicher Basis die Nachweise für die medizinische Wirksamkeit erbringen sowie weitere
gesundheitsökonomische Faktoren analysieren, die für die Einführung von Telerehabilitationsangeboten notwendig sind.“

Prof. Dr. jur. Thomas Schlegel
Rechtsanwalt
Prof. Schlegel Hohmann Mangold & Partner
Kanzlei für Medizinrecht
Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer
Frankfurt – Hamburg – Köln – München – Berlin

Professor für Arzt- und Medizinrecht im Fachbereich Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius, Idstein
International Pharmacoeconomics & Health Economics, (Master), University of Cardiff, UK

Von der Idee zum Geschäftserfolg – Innovationen im Gesundheitsmarkt

Woran viele Medizin-Start-Ups scheitern und was es zu berücksichtigen gilt

Die Medizintechnikbranche boomt. Immer innovativere Medizin-IT, Medizinprodukte und „Health-Apps“ werden diesseits und jenseits des Atlantiks durch kreative Köpfe entwickelt. Dabei haben viele der oftmals genialen Ideen allerdings einen Geburtsfehler: ein kränkelndes Geschäftsmodell, was nicht auf den speziellen Gesundheitsmarkt adaptiert ist. Das Fehlen eines solchen Businessmodels führt dann häufig zum Ausbleiben von Startdarlehen und/oder Investoren, da keine plausible Aussicht auf Rendite besteht.

Am Markt vorbei gedacht
So entwickelte beispielsweise vor Jahren ein international führender Konzern ein Medizinprodukt, welches einen Herzinfarkt sofort eindeutig identifizieren konnte. Eigentlich genial für Patienten, da sie sofort beim Infarktverdacht eindeutig diagnostiziert werden konnten. Eine potentielle Vermeidung von Krankenhausaufenthalten hätte dies auch für die Krankenkassen interessant erscheinen lassen können. Potentielles Interesse einer Kasse wurde aber mit deren Bereitschaft zur Refinanzierung verwechselt – und eine Finanzierung der Investition in die Hardware kommt schon systemimmanent gar nicht in Betracht, da dies im Gebührensystem nicht vorgesehen ist.

Der Haken am Geschäftsmodell: das Gerät sollte für ca. 2.000 € an Ärzte verkauft werden, die es mitsamt dem Verbrauchsmaterial (kostet extra) einsetzen sollten. Der Kaufanreiz für Ärzte war jedoch in Ermangelung einer Abrechnungsziffer für den Einsatz des Produktes derart gering, daß das Produkt auch keine nennenswerte Marktdurchdringung erfuhr. Eine Umstellung der Preispolitik auf geringe Investitionskosten und eine dauerhafte Einnahmequelle durch die Verbrauchsmaterialien (auch gegebenenfalls als reine Selbstzahlerleistung) erschien nicht opportun. Es würde heute eine Reihe von Geschäftsmodellen geben, welche je nach Zielgruppe Erlöse erzielen könnten: Pay per Use, Hardwareverkauf mit primärem Erlös an Verbrauchsmaterialien, Einbettung in Selektivverträge mit Krankenkassen, Veräußerung des Versorgungspakets an das Rettungswesen uvm.)

Markteintrittshürden
So und ähnlich geht es vielen Innovatoren – insbesondere wenn die Hardwarekomponente im Vordergrund steht. IBM verdient schon lange nicht mehr primär an dem Verkauf seiner Hardware, sondern bezieht einen Großteil der Umsätze aus Dienstleistungen. Der Marktzugang zum hochregulierten Gesundheitsmarkt ist steinig und voller Tücken, die es in anderen Märkten nicht gibt. Daher ist besondere Marktkenntnis und vor allem Kenntnis der Marktbedürfnisse gefragt, um erfolgreich zu sein.

Auswirkung auf Finanzierung
Ein wackeliges Geschäftsmodell führt bei der Primärfinanzierung zur verständlichen Ablehnung der Banken. Investoren müssen ebenfalls von der Tragfähigkeit des Geschäftsmodells überzeugt werden. Für das Unternehmen ist selbstverständlich der Businesscase die Grundlage für den Erfolg – bei Start-Ups sind solche Mechanismen natürlich viel deutlicher spürbar als innerhalb eines Konzerns. Hinzu kommt, daß oftmals in Konzernen das „First-Mover-Problem“ ein Innovationshemmnis darstellt: Innovative Markteinführungen können karriereschädlich sein, wenn sie nicht (sofort) erfolgreich sind, so daß man sich lieber daran orientiert, was andere Abteilungen und Kollegen durchführen.

Cui bono?
Eigentlich ist die Kernfrage von Innovationen immer dieselbe: wer profitiert? Bezüglich der Refinanzierung der Innovation sollte die Frage präzisiert werden: wer profitiert am Meisten? Diese Zielgruppe ist wahrscheinlich diejenige, welche am ehesten bereit ist, die Innovation zu finanzieren. Das kann der Patient, der Arzt, die Klinik, die Krankenkasse oder Rentenversicherung sein – es kann aber auch ein strategischer Partner sein, der mithilfe der Innovation für sein Produkt ein Alleinstellungsmerkmal produziert. Dies gilt es immer im Einzelfall herauszufinden.

Welche Finanzierungsform
Steht das Geschäftsmodell, muß die geeignete Finanzierungsform gewählt werden. So gibt es eine Reihe von Fördergeldern, welche (Jung-)Unternehmen, aber auch Einzelinnovationen bestehender Firmen auf die Beine helfen. Hierzu gibt es spezialisierte Beratungsunternehmen, welche sich im Förderdschungel zurechtfinden und gute Ratschläge erteilen können.

Bei größerem Kapitalbedarf und den derzeitigen Niedrigzinsen würde sich meist eine Darlehensfinanzierung durch eine Bank anbieten. Diese benötigt wiederum Sicherheit für ihr Engagement, was mindestens 20% Eigenkapital durch das Unternehmen bzw. dessen Gesellschafter bedeutet (häufig auch deutlich mehr). Bei Jungunternehmern ist das meist nicht vorhanden, so daß diese Finanzierungsart oft nur theoretisch ist.

Alternativ kommen Investoren bzw. Venture-Kapitalisten in Betracht. Diese gehen zwar in das Risiko der Finanzierung auch ohne Sicherheiten, sind dafür aber als Gesellschafter am Unternehmen zu beteiligen. Der Einstiegspreis in das Unternehmen ist zu diesem Zeitpunkt häufig gering, so daß es gut überlegt sein will, in welcher Höhe Anteile hier abgegeben werden möchten, um sich nicht unter Wert zu verkaufen. Außerdem neigen VCs zum Eingriff in Unternehmensentscheidungen – auch das will bedacht sein.

Als neue Finanzierungsform hat sich in den letzten Jahres das Crowdfunding und Crowdinvesting (z.B. www.aescuvest.de mit Fokus auf das Gesundheitswesen) etabliert. Hier geben die Kapitalgeber eine Art „Risikodarlehen“ (ab 250,- € aufwärts) ohne als Gesellschafter am Unternehmen beteiligt zu sein, erhalten nach vereinbarten Laufzeiten jedoch hohe Renditen in Form von Zinsen vom Unternehmen. Für Investoren und Unternehmen kann dies eine hochprofitable Zusammenarbeit sein. Wenn das Crowdportal dann auch noch eine entsprechende Reichweite im Gesundheitsmarkt hat, kommt neben der Finanzierung noch ein Marketingeffekt zum Tragen. Es ist auch zu beobachten, daß die Crowdfinanzierung in Einzelfällen das fehlende Eigenkapital einer klassischen Bankfinanzierung ersetzt und den Weg zu einem Niedrigzinsdarlehen frei gemacht hat – eine völlig neue Art der Cofinanzierung im Interesse aller Beteiligten.

Bei der Finanzierung sollte im Übrigen bei künftigen Massenproduktionen die Skalierbarkeit der Herstellung und die damit notwendige Liquidität Berücksichtigung finden.

Checkliste der wichtigsten Fragen
Die erfahrungsgemäß wichtigsten Fragen zu einer erfolgreichen Markteinführung eines medizinischen Produktes lassen sich wir folgt zusammenfassen:

1. Cui bono?
Wer profitiert am Meisten? Welche Preisgestaltung resultiert daraus?
2. Zielgruppe?
Wer ist meine konkrete Zielgruppe? Bewege ich mich im Bereich B2C oder B2B oder kann ich gegebenenfalls beides miteinander koppeln?
3. Refinanzierung meines Produktes für diese Zielgruppe?
Gibt es eine Refinanzierung meines Produktes für meine Zielgruppe? Erstattet beispielsweise die Krankenkasse dieses Produkt oder muß der Kunde diese Investition tätigen und rechnet sie später indirekt über seine Dienstleistung ab?
4. GKV, PKV o. Selbstzahler?
In welchem Markt bewege ich mich mit meinem Produkt? Welche Markteintrittsstrategie verfolge ich – gegebenenfalls auch schrittweise?
5. Skalierbarkeit?
Ist mein Produkt skalierbar, insbesondere bei Massenfertigungen?
6. Strategische Partner?
Gibt es ergänzende Produkt-/Dienstleistungsbereiche, die sich mit meinem Produkt strategisch verbinden lassen, um gemeinsam Alleinstellungsmerkmale oder eine Kosteneffektivität erzielen zu können?
7. Einbettung in andere Versorgungs-/Geschäftsmodelle?
Ist es möglich, mein Produkt als Mehrwert in andere bestehende Geschäftsmodell zu integrieren? Ist die Einbettung in Selektivverträge mit Krankenkassen möglich und wenn ja, auf welcher Versorgungsebene?
8. Was genau ist mein USP/Produkt? (u.a. Hard- und/oder Software?)
Steht die Hard- oder Software bzw. der genierte Nutzen im Vordergrund? Kann ich gegebenenfalls auch für das durch das Produkt erzielte Ergebnis einen Erlös erzielen?
9. Lizensierbarkeit?
Ist mein Produkt auch lizensierfähig, um es national und gegebenenfalls international zu vermarkten? Wie wirkt sich das auf meine Preisstrategie aus?
10. Medizinprodukt?
Handelt es sich um ein Produkt, welches im Gesundheitsmarkt besonderer Zulassungsvoraussetzungen bedarf? (Apps, IT-Hardware etc.)
11. Passende Finanzierungsart
Habe ich die passende Finanzierungsart gewählt? Ist die Finanzierung an die Skalierbarkeit meiner Produktion angepaßt?

Unabdingbar sind vertragliche und auch steuerliche Beratung im Zusammenhang mit dem Gesundheitsmarkt, da gerade bei der Vermischung von Produkteinsatz und ärztlichen Dienstleistungen Schwierigkeiten bei der Umsatzsteuer entstehen können. Dasselbe betrifft die Kooperation mit strategischen Partnern, was gesellschaftsrechtlich auch im sozialrechtlichen Kontext bedacht werden sollte, Hier sind Experten gefragt.

Prof. Dr. Jan Marco Leimeister
Universität St. Gallen
Direktor und Lehrstuhlinhaber
Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI HSG)

"Deutschland verfügt über ein Gesundheitssystem, das durch hohe medizinische Qualität gekennzeichnet ist. Im Bereich Telemedizin gibt es allerdings noch
erheblichen Optimierungsbedarf. Ich hoffe, dass aktuelle Entwicklungen wie das "E-Health-Gesetz" dabei helfen digitale Transformation auch im Gesundheitswesen
weiter sinnvoll voranzutreiben. Als Wirtschaftsinformatiker freue ich mich insbesondere auf die Mit- und Ausgestaltung neuer Dienstleistungen und
Geschäftsmodelle in der Telemedizin. Ich bin davon überzeugt, dass diese nicht nur digitalisieren, was bisher analog ablief, sondern neue Formen
der Wertschöpfung mit sich bringen kann, die bspw. die Qualität der medizinischen Versorgung erhöht und den selbstbestimmten, gesundheitsbewussten
Patienten unterstützt."

Michaela Pulkert
Geschäftsleitung Region Bayern Nord, HypoVereinsbank
UniCredit Bank AG

"Mit ungeheurem Tempo verändern digitale Innovationen unseren beruflichen und privaten Alltag. Unternehmen aus allen Branchen stehen der Herausforderung gegenüber,
die Chancen der digitalen Welt im Sinne ihrer Kunden zu nutzen. Auch im medizinisch-technischen Bereich ist der digitale Fortschritt kaum noch aufzuhalten. Wir unterstützen
unsere Kunden auf diesem Weg, um gemeinsam optimale Lösungen zu finden."

Susanne Mauersberg
Referentin Team Gesundheit
Geschäftsbereich Verbraucherpolitik
Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

„Zu Recht wird dem Thema eHealth ein großes Potential zur Lösung hartleibiger Problemlagen im deutschen Gesundheitswesen zugetraut. Neben der Förderung von
Patientenautonomie ist hier vor allem die Systemintegration zwischen Krankenhaus, ambulanter Versorgung und Pflege zu nennen, die mit Blick auf die
Patientensicherheit das gravierendste Problem darstellt. In unterversorgten Gebieten kann Telemedizin schnell für Abhilfe bei fehlenden fachärztlichen
Kompetenzen sorgen. Hierfür ist regelmäßige konsiliarische Kooperationen zwischen Haus- und Fachärzten notwendig, die weit über das hinausgehen, was mit
dem vorgelegten Referentenentwurf angeregt wird. Eine sichere, interoperable Struktur (Datenautobahn) ist für Patienten nur dann ein großer Nutzen, wenn
dadurch das Sektorendenken und die mangelnde Kooperation zwischen den Leistungserbringern überwunden werden. Hier gibt es nicht nur technische Schnittstellen-
probleme, sondern auch ein viel zu stark auf die ärztlichen Kompetenzen zugeschnittenes Versorgungssystem. Genau dies muss mit der Einführung von eHealth
überwunden werden, indem auch nicht-ärztliche Leistungserbringer und die Patienten selbst gleichberechtigt einbezogen werden.“

Dr. Stefan Resch
Sr Manager eHealth
Cerner Europe

"eHealth ist mehr als der der reine Austausch von digitalen Patienendaten. Es ebnet den Weg für eine intensivere Zusammenarbeit aller am Behandlungsprozess eines
Patienten beteiligter Instiutionen. Kooperation ist vor allem Kommunikation. Und eHealth erleichtert die Kommunikation und den Informationsaustausch zwischen
Leistungserbringern. Gute Voraussetzungen für eine bessere Gesundheitsvesorgung.“

Christoph Dockweiler
Fakultät für Gesundheitswissenschaften
Universität Bielefeld

„Kaum eine Technik wird unser Gesundheitsverhalten aber auch die Verhältnisse in denen wir Leben und medizinisch sowie pflegerisch versorgt werden, derartig revolutionieren
wie Mobile-Health-Technologien. Sie werden älteren Menschen ein längeres selbstständiges Leben in der vertrauten Umgebung ermöglichen, Gesundheitsziele wie eine gute Fitness
und Lebensführung erreichen helfen, präventive Empfehlungen und individualisierte Gesundheitsinformationen zielgruppenspezifisch vermitteln und in Notfall- oder Entscheidungs-
situationen effektive Unterstützung und Lotsenfunktion bieten. Damit die Technologien ihr volles Potenzial entfalten können, bedarf es jedoch einer konsequenten Nutzerinnen-
und Nutzerorientierung.“

Prof. Dr.-Ing. Georg Fischer
Lehrstuhl für Technische Elektronik
FAU - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

„Assistenztechnologien für den Alltag müssen sich am konkreten Assistenzbedarf und den Nutzerbedürfnissen orientieren. Die klassische Fokussierung auf das Heimumfeld allein,
wie es zu Anfang von AAL zumeist der Fall war, wird den Wünschen der Assistenzinteressierten nach Teilhabe am sozialen Leben nicht gerecht. Eine Assistenztechnologie muss
Sicherheit vermitteln, so dass Assistenz-Interessierte und –Bedürftige ermuntert werden weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihr Leben soweit als möglich
selbstbestimmt zu führen. Die großen Herausforderungen an die Technologien sind dabei Stigmatisierung zu vermeiden, eine einfache Bedienbarkeit zu bieten und ein Energie-
management, das die Batteriestandzeit maximiert. Dies geht über klassische Wearables hinaus, die ja oft nur stundenweise getragen werden und oftmals ganz bewusst sichtbar als
Lifestyle Objekt getragen werden.“

Dr. Michael Bangemann
Facharzt für Allgemeinmedizin
Vorsitzender Praxisnetz Nürnberg Süd e.V.

„Die Potentiale der Telemedizin und softwareunterstützten Dienstleistungen für Ärzte und medizinisches Personal werden gerade erst erkannt. Das digitale Zeitalter wird auch
in der Medizin anbrechen und einen Wandel der Versorgungsprozesse bewirken. Wir Ärzte müssen nur strikt darauf achten, dass Neuerungen in der medizinischen Versorgung kein
Selbstzweck sein dürfen, sondern allen Beteiligten zu dienen haben.“

Dr. Michael Hägele
Selbstständiger Consulter Technologie und Strategie im Gesundheitswesen

"Der medizinische Fortschritt schreitet rasant voran und die damit verbundenden Informationen, deren Evidenz sowie neueste Erkenntnisse wachsen so rapide an,
dass diese Informationsflut nur noch mit elektronischer Hilfe zu bewältigen ist. Breit verfügbare mHealth-Daten werden darüber hinaus für noch mehr individuell
verwertbare Informationen sorgen.
Zukünftig wird gute Medizin nur noch machbar und bezahlbar sein, wenn sie vernetzt, patientenbezogen, sektorenübergreifend, interprofessionell allen Beteiligten
inklusive dem Patienten zur Verfügung steht: Dann können intelligente (BigData)-Algorithmen dank der Interoperabilität aktuelles Wissen, individuelle Hinweise
und Erfahrungen bereitstellen. Dieses "eHealth" wird bessere Qualität und schnellere Anwendung neuer Erkenntnisse für breite Patientenmassen möglich und weltweites
Wissen schnell individuell verfügbar machen."

Prof. Dr. Günter Neubauer
Institut für Gesundheitsökonomik

"Aus Sicht der Gesundheitsökonomie eröffnet die Digitalisierung der vielfältigen Daten und Informationen im Bereich der Gesundheit neue Welten. Es können sich nicht nur die
Leistungserbringer neue Formen der Kommunikation untereinander und mit den Patienten erschließen, sondern auch die Patienten können über vielfältige neue Kommunikationswege
unter anderem auch über Soziale Medien die Gesundheitsversorgung für sich transparent machen und neue Wege der Prävention, Kuration und Rehabilitation beschreiten. Im Endeffekt
erwarten wir eine höhere Versorgungsqualität und Versorgungswirtschaftlichkeit.“

Prof. Dr. Jürgen Zerth
Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften
International Dialog College and Research Institute (IDC)

"Telemedizin ist keine neue Medizin an sich, sondern bietet Raum für neue Organisationsformen von Diagnose und Therapie. Es geht weitgehend um eine „Entörtlichung“ von
Medizinkapazitäten, die einerseits die Verfügbarkeit von Diagnostik und eingeschränkt von therapeutischen Lösungen in der Fläche erhöhen, andererseits Gesundheitseinrichtungen
helfen können, Personalkostenstrukturen zu flexibilisieren. Telemedizinische Lösungen bleiben aber unvollständig, wenn nicht die institutionellen und organisatorischen
Bedingungen einer Orientierung der Gesundheitsversorgung am Patientenfluss gewährleistet wird. Telemedizin und die Weiterentwicklung von Organisationsmodellen im Gesundheits-
wesen sind daher zwei Seiten der gleichen Medaille und genau darin verbirgt sich die Chance!"

Prof. Dr. Oliver Schöffski, MPH
Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement
Universität Erlangen-Nürnberg

"Telemedizin ist in der Lage die Effizienz im Gesundheitswesen zu verbessern. Die reine Verfügbarkeit der Technologien reicht aber
nicht, es muss durch geeignete Weiterbildungen und finanziellen Anreize dafür gesorgt werden, dass diese auch genutzt werden."

Andreas Westerfellhaus
Präsident des Deutschen Pflegerats

"Telemedizin bietet große Chancen und Perspektiven:

Der Deutsche Pflegerat sieht die enormen Chancen und Perspektiven, die uns die Telemedizin, eHealth und mHealth im Pflege- und Gesundheitsmarkt
bieten. Die Herausforderung liegt darin, die technischen Möglichkeiten für die Vernetzung der in die Versorgung der Patientinnen und Patienten
eingebundenen Leistungserbringer untereinander konsequent zu nutzen.

Für alle Beteiligten ist das ein Paradigmenwechsel. Richtig genutzt, werden dadurch die Kommunikation und die Datenübermittlung über die bestehenden
Sektorengrenzen hinweg vereinfacht. Aufgaben könnten zielorientierter bewerkstelligt, einmal vorhandene Daten müssten nicht an mehreren Stellen neu
in das System eingegeben oder aufgeschrieben werden. Transparenz wird geschaffen. Bürokratie kann abgebaut werden.

IT/EDV-Lösungen können eine enorme Unterstützung sein und zur Optimierung der patientenorientierten Versorgung im 21. Jahrhundert dienen. Da es dabei
jedoch um Patientendaten geht, muss der Einhaltung des Datenschutzes oberste Priorität eingeräumt werden.

Damit dies gelingt, muss die Pflege – anders als bisher geschehen – aktiv in den Gestaltungsprozess mit eingebunden werden. Das gilt im gleichen Maße
für die Gesetzgebung, wie auch für die Umsetzungsprozesse vor Ort."

Prof. Dr. med. Harald Dormann
Ordentliches Mitglieder Arzneimittelkommission der dt. Ärzteschaft
Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin
Boardsprecher Patientenversorgung und Wissenschaft
Chefarzt Zentrale Notaufnahmen, Klinikum Fürth
Studienleiter der Modelregion zum bundeseinheitlichen Medikationsplan MetropolMediplan 2016

"Die best mögliche Qualität der Patientenversorgung unter Wahrung der Diskretion ist für uns Ärzte Auftrag und Verpflichtung zugleich. Modernste
Technik und digitale Kommunikationsstrukturen können hierbei helfen dieses Ziel zu erreichen. Beispielsweise kann eine digitale Infrastruktur
gefährliche Kommunikationsbrüche, die zu lebensbedrohlichen Informationslücken bei der Behandlung eines Patienten führen vermieden werden. Der
bundeseinheitliche Medikationsplan wie im eHealthGesetz gefordert stellt hierbei nur den Anfang einer Patienten zentrierten Technologie dar.
www.emedikationsplan.de"

Prof. Dr. med. Martin Middeke
Hypertoniezentrum München

"Wo Telemedizin draufsteht sollte auch Medizin drin sein: TM steht für die ärztliche Tätigkeit an und mit dem
Patienten über eine räumliche Distanz unter Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien."

PD Dr. med. Jochen Klucken
Oberarzt, stellv. Leiter
Arbeitsgruppenleiter Sensor-basierte Bewegungsanalyse; Zellbiologie neurodegenerativer Erkrankungen
Molekulare Neurologie
Universitätsklinikum Erlangen

"Moderne medizin-technische Entwicklungen ermöglichen zunehmend kostengünstige und jederzeit verfügbare komplementäre Diagnostik und Therapiebegleitung,
die objektive Informationen über den Verlauf insbesondere von chronischen Erkrankungen dem behandelnden Arzt und Therapeuten aus dem häuslichen Umfeld des
Patienten zur Verfügung stellen kann. Dadurch können der Krankheitsprogress, das optimale Ansprechen von Therapien und das Auftreten von neuen Symptomen
frühzeitig erkannt und die Behandlung entsprechend angepasst und mögliche Komplikationen verhindert werden. Gleichzeitig kann ein Therapieerfolg erstmalig
im Alltag des individuellen Patienten objektiv bewertet werden. Durch die flächendeckende Verfügbarkeit ergänzt dies optimal die zunehmende Zentralisierung
und Spezialisierung der ärztlichen Versorgung. Dadurch haben Telemedizn und eHealth das Potential, die Gesundheitsversorgung im Bereich der Prävention und
Langzeittherapie grundlegend verändern."

Professor Dr. med. Bernd Griewing
Ärztlicher Direktor der Neurologischen Klinik in Bad Neustadt a. d. Saale
Vorstandsvorsitzender des Zentrum für Telemedizin e.V. (ZTM) Bad Kissingen

„Die Telemedizin ist in vielen Bereichen der Medizin eine hervorragende Ergänzung in der Patientenversorgung. Sie unterstützt uns Ärzte dabei, Patienten
noch effektiver und noch besser zu versorgen. In zahlreichen Studien wurde hierzu der konkrete Nutzen belegt. Im Bereich der Schlaganfallversorgung befinden
sich bereits mehrere etablierte Systeme in der Regelanwendung. Die aktuellen und künftig steigenden Herausforderungen im Gesundheitswesen zwingen uns, auch
weitere sinnvolle Lösungen konsequent zur Anwendung zu bringen. Dazu ist ein interdisziplinäres Zusammenwirken aller Beteiligten notwendig und stringent
anzustreben. Nur so werden wir die vermeintlichen Hürden zu einer modernen und zukunftsorientierten Versorgung überwinden können. Die Bayerische Staatsregierung
hat mit der engen Begleitung des Aufbaus unseres Zentrums für Telemedizin, einen notwendigen Grundstein für die Zukunft einer innovativen, patientenorientierten
telemedizinischen Versorgung in Bayern und darüber hinaus, gelegt.“

Dr. Thomas M. Bahr
Managing Partner der UG-MaS GmbH
Unternehmen Gesundheit
Management und Service GmbH

„Ohne Telemedizin werden wir die Herausforderungen einer zukünftigen Patientenversorgung nicht adäquat leisten. Die demografischen Veränderungen
fordern die Innovationskraft und den Pragmatismus der Medizinischen Versorgung und aller Beteiligten in einer Art heraus, die bislang von vielen
noch unterschätzt wird. Deshalb ist es mehr als klug nicht nur Ideen zu entwicklen, wie wir Lösungen finden, sondern auch engagierte und kluge
Protagonisten zu unterstützen, die sich in diesem Feld mit Herzblut und know how engagieren. Deshalb unterstütze ich die Telemed-Allianz.“

Volker Lowitsch
Leiter Geschäftsbereich IT
Universitätsklinikum Aachen
Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR)

„Telemedizin bietet die Chance, auch zukünftig die qualitativ hochwertige medizinische Versorgung insbesondere in stukturschwachen Regionen sicherzustellen.
Dies gelingt um so leichter, wenn auf der regulatorischen Ebene die Telemedizin besser verankert, der Ausbau eines leistungunsfähigen Gesundheitsnetzes forciert
und faire sektorübergreifende Abrechnungsmodelle geschaffen werden.“

Torsten Müller
Director, Advisory
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

„Die vielen erfolgsversprechenden Projekte, die bereits in der Praxis zum Thema E-Health durchgeführt wurden zeigen, dass alle Akteure
im Gesundheitswesen davon profitieren können. Unsere Gesellschaft wird ohne die Nutzung einer modernen Kommunikation nicht in der
Lage sein, die mannigfaltigen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen und im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Deshalb ist
es unumgänglich, dass die Akteure im Gesundheitswesen sich dem Thema E-Health kontinuierlich zuwenden und proaktiv diesen Teil der
Zukunft des deutschen Gesundheitswesens gestalten.“

Christian Bredl
Leiter der TK-Landesvertretung Bayern

„Telemedizin und digitale Kommunikation sind aus einer modernen Patientenversorgung nicht mehr wegzudenken. Ob Gesundheits-Apps, Online-Sprechstunde
oder telemedizinische Netzwerke, die TK bietet Ihren Versicherten schon jetzt eine Vielzahl von Leistungen des digitalen Gesundheitswesens an. Auch
die elektronische Patientenakte oder der digitale Medikationsplan sollen künftig zum bestmöglichen Nutzen der Patienten eingesetzt werden. Um alle
Potenziale ausschöpfen zu können, ist aber eine flächendeckende Telematikinfrastruktur zwingend notwendig. Ganz wichtig: Der Schutz der Sozialdaten
muss in jedem Fall gewährleistet sein.“

Dr. Thomas Petri
Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz

„Für mich als Bayerischer Landesbeauftragter für den Datenschutz ist es wichtig festzuhalten, dass auch das moderne Gesundheitswesen
an Recht und Gesetz gebunden ist. Das Datenschutzrecht gewährleistet die freie Entfaltung des Persönlichkeitsrechts der Patienten auch
im konkreten Behandlungsverhältnis. Ein effektiver Datenschutz ist damit eine ganz wichtige Voraussetzung dafür, dass wir bei Telemedizin
und eHealth die Chancen intelligenter Datenverarbeitungssysteme nutzen und gleichzeitig aus ihr folgende Risiken für die einzelnen
Patienten so gering wie möglich halten.“

Dr. med Max Kaplan
Präsident der Bayerischen Landesärztekammer

„Wenn über die großen Zukunftsthemen diskutiert wird, dreht sich fast alles um die beiden großen Ds: Demografie und Digitalisierung.
Telemedizinische Anwendungen werden gerade auch aufgrund des demografischen Wandels unserer Gesellschaft eine große Zukunft haben.
Dabei beziehe ich diesen demografischen Wandel sowohl auf uns Ärztinnen und Ärzte als auch auf unsere Patientinnen und Patienten. Klar
ist, dass telemedizinische Anwendungen – Telediagnostik, -konsultation oder -monitoring bis hin zu Gesundheits-Apps oder Ambient-
Assisted-Living-Anwendungen – niemals ein Ersatz für ärztliche Leistungen sein können, sondern immer nur ein „add-on“, vorausgesetzt
sie bringen Patienten und Ärzten einen echten Mehrwert.
Und natürlich sind Aspekte des Datenschutzes und der –sicherheit zu berücksichtigen, handelt es sich doch um ganz sensible Datensätze.“

Anna E. Schmaus-Klughammer
CEO Klughammer GmbH
Dozentin für Telemedizin an der Technischen Hochschule Deggendorf, European Campus

„Telemedizin verbessert die medizinische Versorgung von Patienten in Regionen in denen es an Fachärzten mangelt. Dies trifft für
ländliche Regionen in Deutschland, den USA, Australien und anderen Ländern, wie auch für "rural areas" in Entwicklungsländern zu.

Ich sehe ein großes Potential für Firmen und Forschungsinstitute aus Deutschland sich im Bereich der Telemedizin zu engagieren.
Diese Projekte sollten zusammen mit Ärzten umgesetzt werden. Gute Möglichkeiten für die Finanzierung solcher Projekte bieten
Fördermöglichkeiten der EU mit Horizon2020 und der nationalen Förderstellen.“

Dr. Asarnusch Rashid
Forschung und Entwicklung
Zentrum für Telemedizin e.V.

„Telemedizin rettet Leben. Damit eröffnen wir der Medizin neue Möglichkeiten. Über 100.000 Patienten haben schon von unseren
Systemen profitiert. Mit Telemedizin optimieren unsere Kunden ihre Prozesse und verschaffen sich mehr Zeit für ihre Patienten!“

Sebastian Dresbach
Geschäftsführer
Zentrum für Telemedizin e.V.

„Telemedizin rettet Leben. Damit eröffnen wir der Medizin neue Möglichkeiten. Über 100.000 Patienten haben schon von unseren
Systemen profitiert. Mit Telemedizin optimieren unsere Kunden ihre Prozesse und verschaffen sich mehr Zeit für ihre Patienten!“

Prof. Dr. Manfred Broy
Gründungspräsident
Zentrum Digitalisierung.Bayern

„Die Möglichkeiten der Digitalisierung im Gesundheitswesen sind nahezu unbeschränkt. Insbesondere die Nutzung von Gesundheitsdaten
durch Methoden der Datenanalyse erlauben vielfältige Rückschlüsse auf Krankheits- und Therapieverläufe und können die Gesundheits-
versorgung auf eine völlig neue Basis stellen. Es allerdings eine Herausforderung, die Mitwirkung der unterschiedlichsten Interessengruppen
bei der Nutzung von Big Data zu organisieren. Hemmschuh ist hier nicht die Technologie, die längst weit genug entwickelt ist, auch nicht
primär der Datenschutz, sondern das erfolgreiche Zusammenführen der unterschiedlichen Stakeholder zu einer umfassenden Nutzung gesundheit-
licher Daten zum Wohle der Patienten und zur Verstärkung der Effizienz des Gesundheitssystems.“

Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld
Direktor
Centrum für angewandte Politikforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München
Rektor
Alma Mater Europaea der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste Salzburg

„Als Grundproblem stellt sich mir die Frage, wie die räumliche Distanz von Arzt und Patient überwunden werden kann. Denn es wird zur weltweiten
Herausforderung werden, dass Patienten auch über große Distanzen hinweg medizinisch optimal versorgt werden können. Demografisch sehen wir die
wachsende Zahl der älteren Personen, die auch allein leben und als Singles zurechtkommen müssen – egal was passiert. Telemedizin sehe ich hier
als klare Lösung für diese Probleme der allein lebenden Älteren. Telemedizin trägt somit zur Humanisierung der medizinischen Behandlung bei und
optimiert die Möglichkeiten der Versorgung.“

Claudia Riepe
Regierungsdirektorin, Referentin
Bundesministerium für Gesundheit, Referat rechtliche, ökonomische und medizinische Fragen der Telematik, Patientenbelange, Bonn

„In der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung liegen große Chancen auf eine bessere medizinische Versorgung. Vor allem Telemedizin wird künftig
bei der Sicherstellung der Versorgung in der Stadt und auf dem Land eine wichtige Rolle spielen. Ob Patient und Hausarzt gemeinsam technologiegestützt
den Facharzt konsultieren, ob Spezialisten in Universitätskliniken mit Ärzten vor Ort gemeinsam behandeln, ob Ärzte in kleineren Kliniken sich von
Schlaganfallzentren unterstützen lassen – bei der Telemedizin zeichnen sich vielfältige und vielversprechende Möglichkeiten ab, die den Anschluss an
den medizinischen Fortschritt unabhängig vom Wohnort gewährleisten. Jetzt geht es darum, dass die Menschen schneller von solchen innovativen
Versorgungsformen, wie z.B. der Telemedizin, profitieren können. Das E-Health-Gesetz macht hier Tempo. Es sieht vor, dass die Online-Videosprechstunde
ab Juli 2017 in die vertragsärztliche Versorgung aufgenommen werden soll. Damit können Patienten leichter Kontakt mit ihrem Arzt vor allem bei Nachsorge-
und Kontrollterminen aufnehmen.
Unter dem Motto „Move the information, not the patient“ geht es darum, patientenorientierte innovative Versorgungsformen wie die Telemedizin in der
Regelversorgung zu verankern.“

Prof. Dr. med. Mark Dominik Alscher
Geschäftsführender Ärztlicher Direktor
Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart

„Die großen Sprünge in der Entwicklung der Medizin werden jetzt im Feld der IT und Sensorik erfolgen. Durch die Digitalisierung der Medizin wird die Profession,
aber insgesamt die gesamte Gesundheitswirtschaft, nachhaltig und „disruptiv“ verändert. Die Rollen von Ärzten und den Gesundheitsberufen werden neu definiert
werden. Persönlich bin ich sehr davon überzeugt, dass Ärzte unbedingt dabei sein müssen und einen aktiven part übernehmen sollten.“

Prof. Dr. med. Georgios Raptis
Informatik / E-Health, Fakultät Informatik und Mathematik
Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg

„Wir müssen den Datenschutz und die Informationssicherheit als notwendige Voraussetzungen und nicht als Hindernisse für E-Health und Telemedizin begreifen.
Schließlich bedeutet informationelle Selbstbestimmung, dass Patientinnen und Patienten die Nutzung ihrer medizinischen Informationen nicht nur einschränken
können, sondern diese auch aktiv – zum Vorteil ihrer Gesundheit – ihren Ärztinnen und Ärzten anvertrauen können. E-Health, Telemedizin und der Datenschutz
sind also keine Gegensätze, sondern können zusammen zu einer besseren modernen medizinischen Versorgung beitragen.“

Prof. Dr. iur. Dr. med. Alexander P. F. Ehlers
Partner
Rechtsanwaltsgesellschaft mbB Ehlers, Ehlers & Partner, München
Direktor
Health Care Management Institutes (HCMI) der European Business School, Oestrich-Winkel
Fachanwalt für Medizinrecht
Facharzt für Allgemeinmedizin

„Die digitale Medizin und „E-Health“ sind aus dem zukünftigen Behandlungsalltag nicht wegzudenken. Eine vorsichtige Haltung zu neuen Instrumenten ist angebracht,
soweit es um den Nachweis von Nutzen und Evidenz geht – dass manch althergebrachte Übung durch neue Vernetzungsformen beispielsweise der Telemedizin obsolet wird,
muss jedoch hingenommen werden. Insgesamt überwiegen die Chancen digitaler Medizin die Risiken, deren rechtliche Dimension häufig angeführt wird, um Veränderungen
aufzuhalten. Dazu darf es nicht kommen, sondern die Rahmenbedingungen müssen den sicheren Einsatz von Vernetzung und Datenverarbeitung ermöglichen.“

Kerstin Tschuck
Beraterin für Wirtschaft und Politik im Gesundheitswesen, Journalistin
Kerstin Tschuck Consulting, Garching bei München

„Digitalisierung wird auch im Gesundheitswesen einen immer größeren Stellenwert einnehmen. Mit dem E-Health-Gesetz ist der erste Schritt getan, Daten sicher und in
Abstimmung mit den Patienten für die medizinische Versorgung zu nutzen und damit die Lebensqualität der Patienten zu steigern. Eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung
aller Akteure im Gesundheitswesen ist für eine erfolgreiche Einführung dabei unbedingt erforderlich.“

Marie Dorow, M.Sc. Psych.
Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP)
AG Public Health: Epidemiologie und Versorgungsforschung
Universität Leipzig, Medizinische Fakultät

„Internetbasierte, auf der kognitiven Verhaltenstherapie beruhende Selbstmanagementprogramme haben sich bereits international als wirksam erwiesen. Ein Beispiel hierfür
ist das MoodGYM-Programm für Patienten mit leichten und mittelschweren depressiven Erkrankungen (www.moodgym-deutschland.de). MoodGYM ist kostenfrei zugänglich sowie
zeitlich und örtlich flexibel einsetzbar. Im Sinne eines gestuften Behandlungsansatzes („Stepped Care“) bieten Programme wie MoodGYM die Chance einer flächendeckenden
Versorgung auch als „add on“ in der Hausarztpraxis und zudem eine sinnvolle Überbrückung von Wartezeiten auf fachspezifische Behandlung.“

Stefan Seyler
Direktor der Regionalfiliale München
Deutsche Apotheker- und Ärztebank

„Mit dem E-Health-Gesetz wird vor allem ein Signal an die Marktteilnehmer im Gesundheitsmarkt gesetzt, genauer hinzuschauen, in welchen Bereichen sie sich zeitgemäß
aufstellen und die entsprechenden digitalen Kanäle und Anwendungen nutzen können. Ab 2016 können Ärzte beispielsweise von der Digitalisierung der elektronischen Arztbriefe
konkret profitieren, finanziell, aber auch organisatorisch. Denn wenn sich diese Anwendung in der Breite durchsetzt, können papiergebundene Prozesse digitalisiert und
automatisiert werden, und die eingesparte Zeit stünde dann für die Behandlung von Patienten zur Verfügung.“

Prof. Dr. Volker Amelung
Vorstandsvorsitzender
Bundesverband Managed Care e. V., Berlin

„Digitale Technologien sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Nur das Gesundheitswesen scheint das letzte Bollwerk der Papierform und des Fax zu sein.
Dabei bietet digitale Technologien unendliche Chancen für die Versorgung – für eine dringend notwendige Verbesserung der Koordination und Kommunikation, weniger unnötige
Untersuchungen und wirkungslose Interventionen, mehr Patientensicherheit und eine auf den einzelnen Patienten individuell zugeschnittene Versorgung. Die Nutzung von
Digital Health, Telemedizin und E-Health sind daher keine Frage des „ob’s“ – wir sollten vielmehr daran arbeiten, diese Potenziale schnellstmöglich in der Praxis zu heben.“

Adrian Schmid
Leiter "eHealth Suisse"
Koordinationsorgan Bund-Kantone, Bern

„eHealth, mobile Health oder Telemedizin werden gerne als technische Projekte diskutiert. Das ist falsch, denn im Kern geht es um eine bessere
Zusammenarbeit unter den Behandelnden, um mehr Transparenz und um einen stärkeren Einbezug der Patienten. Das bedingt vor allem ein Umdenken und
einen Kulturwandel der Akteure im Gesundheitssystem – für eine bessere Qualität der Versorgung und mehr Patientensicherheit für die Bevölkerung.
Die Technik dafür wird immer da sein.“

Marcus Beck
Geschäftsinhaber
eHealth.Business

„eHealth ermöglicht einen deutlich schnelleren, besseren und günstigeren Zugang zu medizinischen Informationen. eHealth bietet Patienten und
deren Angehörigen sowie medizinischen Profis die Chance, unabhängig von Zeit und Ort alles Wichtige zu wissen, was für die richtige medizinische
Entscheidung nötig ist. Es wird Zeit, dass wir in Deutschland eHealth als Grundlage medizinischer Versorgung verstehen! Wir als Gesellschaft
müssen gemeinsam mit Politik und den Akteuren des Gesundheitswesens die Nutzung informationstechnischer Innovationen Alltag werden lassen.
Die Bayrische TelemedAllianz trägt seit Jahren aktiv zu dieser Vision bei. Vielen Dank!“

Prof. Dr. Markus Stoffel
Niedergelassener Facharzt, München
Studiendekan und Hochschulprofessor
Hochschule Fresenius, Fachbereich Gesundheit und Soziales, München

• Telemedizin ist vital im Gesundheitsbereich, der durch eine sehr hohe Informationsdichte und permanente Aktualisierungen charakterisiert ist.
• Patientenkunden profitieren von ihren selbst gesteuerten Informationszusammenfassungen ihrer medizinischen Daten über die oft Beklagten, nicht gelösten Sektorengrenzen hinweg.
• Bei den wachsenden Anforderungen an die Gesundheitsversorgung wird zügiger Informationstransfer noch wichtiger.
• Gute Lösungen, wie z. B. Ambient Assisted Living löst zwar nicht die Herausforderungen einer multimorbiden Gesellschaft, kann viele jedoch besser versorgen.

Simon Weiss
Geschäftsführer
ELP GmbH European Logistic Partners

„Die effizientere Verteilung medizinischer Expertise wird im Anbetracht des demografischen Wandels unumgänglich sein. Telemedizin macht genau dies möglich:
Krankenhäuser können durch sie in Verbunden zusammenarbeiten und somit dazu beitragen, dass wir auch auf dem Land eine exzellente, medizinische Versorgung
sichern können. Die Vernetzungsmöglichkeiten, wie wir sie durch Telemedizin erfahren, haben bisher nachweislich zu einer besseren Patientenversorgung und
einer Entlastung der Ärzte geführt. Deutschland steht noch am Anfang, sein Potenzial in Bezug auf telemedizinische Lösungen auszuschöpfen. Die Bayerischen
Telemedallianz trägt mit ihrer Arbeit entscheidend dazu bei, genau diese Potenzial weiter auszubauen.“

Marcus Kremers
Geschäftsführender Gesellschafter
MedEcon Telemedizin GmbH

„Der digitale Austausch von medizinischen Einrichtungen verbessert die Versorgung für die Patienten und spart Ressourcen. Die steigende Bereitschaft zum Einsatz von
telemedizinischen Lösungen wird eine Vielzahl von nützlichen Anwendungsszenarien etablieren. Im Westdeutschen Teleradiologieverbund kooperieren rund 250 Kliniken und
Praxen miteinander und ermöglichen auf Basis anerkannter Standards und mit tiefer Integration in die bestehenden Systeme neue Kooperationen. Über 15.000 ausgetauschte
Untersuchungen monatlich zeigen das Potential von eHealth exemplarisch auf.“

Luca Christel
Managing Director
Apoly – Simplify Healthcare

„Der demografische Wandel, die Digitalisierung und steigende Ansprüche an komfortable Dienstleistungen machen auch vor dem Gesundheitsmarkt nicht halt.
Deswegen müssen wir proaktiv sowie verantwortungsbewusst agieren und Patienten entsprechende Möglichkeiten bereitstellen. E-Health verdrängt keinesfalls
die traditionelle Medizin, sondern ergänzt sie und bietet dabei vor allem einen großen Mehrwert: erhöhte Transparenz. Dies wird die Gesundheitsversorgung
nachhaltig verbessern und den Patienten stärken. Dafür stehen auch wir mit Apoly und der Digitalisierung der Apothekenlandschaft“

Dominik Walter
Leiter Fachbereich Medizinisches Prozessmanagement
RHÖN KLINIKUM AG, Bad Neustadt a.d. Saale

„Die Telemedizin ist kein einfacher Begriff und kein Produkt, welches man einfach von der Stange kaufen kann. Im Kern muss die Telemedizin in Summe als eine
wertvolle Methode verstanden werden, um Prozesse im Gesundheitswesen zu verbessern.
Als Fachbereichsleiter für Medizinisches Prozessmanagement bei der RHÖN-KLINIKUM AG verstehe ich darunter, durch ausgewählte telemedizinische Innovationen,
Kernprozesse insbesondere in der Patientenversorgung insgesamt schneller, einfacher und standardisierter ablaufen zu lassen. Prozessunterbrechungen oder
-fehler, die z. B. durch fehlende oder ungenaue Patientendaten entstehen können, sind mit telemedizinischen Ansätzen wirksam zu reduzieren.

Wie wichtig die Schulung des Personal im Umgang mit Telemedizin ist, wird einem bewusst, wenn man z. B. den Onlinelehrgang zur Telematik im Gesundheitswesen
der Bayerischen Telemedizin Allianz, wie ich, absolviert hat. Geholfen hat mir insb. das rechtliche Kapitel, um weiterhin anzutreffende Bedenken gegenüber
der Telemedizin durch aktive Aufklärung begegnen zu können.“

Dr. Florian Weiß
Geschäftsführer
jameda GmbH, München

„Menschen sind es heute aus nahezu allen Bereichen gewohnt, ihr Leben digital zu gestalten, und auch das Arzt-Patienten-Verhältnis wird zunehmend von
der Digitalisierung geprägt. Die Suche nach dem passenden Arzt hat sich beispielsweise schon seit längerem ins Internet verlagert, bereits heute suchen
80 % der Patienten ihren Arzt online. Auch die Online-Recherche zu Symptomen, Krankheitsbildern und Therapien vor und nach dem Arztbesuch gewinnt
zunehmend an Bedeutung.
Für Ärzte heißt das: Wer online nicht mit relevanten Inhalten auffindbar ist, wird mittelfristig nicht mehr konsultiert. Auch die Kontaktaufnahme mit Ärzten
wird zunehmend digitaler: Fast 90 % der Patienten möchten Termine beim Arzt heute online buchen. Und das ist erst der Anfang: Online-Rezepte, Video-
sprechstunden, die elektronische Patientenakte – die Entwicklung folgt klaren Bedürfnissen und ist nicht mehr aufzuhalten. Ärzten ist daher zu empfehlen,
sich für die Digitalisierung zu öffnen und sie als Chance zu betrachten, um schneller, einfacher und damit effizienter mit Patienten in Kontakt zu treten“


Die komplette Übersicht aller Experten zum Thema Telemedizin und eHealth finden Sie hier.

Wenn auch Sie mit einem Statement für den Einsatz von Telemedizin und eHealth werben möchten, freuen wir uns über eine E-Mail an redaktion@telemedallianz.de

Telemedizin - vernetzte Gesundheitsversorgung

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Mit der Telemedizin, einer digital vernetzten Gesundheitsversorgung, lässt sich die ärztliche Versorgung auf dem Land verbessern. Auch in der Notfallmedizin kann wertvolle Zeit gewonnen werden.
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5. BTT
28. März 2017, 09:00 bis 17:00 Uhr
Klinikum der Universität München – Campus Großhadern

Rückblick


Besucherrekord beim 4. Bayerischen Tag der Telemedizin

4. Bayerischer Tag der Telemedizin
Unter dem Motto „Nach vorne schauen“ stand der 4. Bayerische Tag der Telemedizin am 11. Mai in München. Mehrere hundert Besucher informierten sich in Workshops und Podiumsdiskussionen über aktuelle Anwendungsgebiete und künftige Herausforderungen im Bereich Telemedizin und E-Health.

Impressionen finden Sie hier



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